Finanzielle Freiheit – heute, morgen, und danach?

VERÖFFENTLICHT AM Montag, 26 Juli 2021

Was ist dir wichtig im Leben? Im Alltäglichen, heute und morgen, nächsten Monat? Wie verbringst du deine Zeit? Wofür nutzt du deine Zeit? Arbeit und Familie, Freunde, dein Wohnraum, dein Wohlbefinden – Klamotten und Frisur? Wunderbar!

Und welchen Platz hat Geld? Welchen Platz nimmt das Thema Finanzen ein? Eher nicht so viel? Dann geht es dir wie sehr vielen von uns. Dabei sind finanzielle Klarheit, Selbstbestimmung und Freiheit so unglaublich wichtig!

Mit folgenden Tipps kannst du ziemlich unkompliziert loslegen und dich endlich ums Thema Geld kümmern. Investiere eine extragroße Portion Mut in dich selbst, in deine Träume und Ziele – am besten jetzt gleich.

Klarheit im Kopf – entscheide dich!

Nimm’ dich und dein Geld ernst. Finanzielle Selbstbestimmung gibt dir Kraft und Freiheit! Geld ist eine kostbare (weil allzuoft knappe) Ressource. Nur wenige von uns haben „zu viel“ Geld. Schätze, was du hast! Investiere deine Zeit und deine Energie ins Thema und gehe bewusst damit – und mit dir selbst um.

Vorsorge – deine Träume für Morgen

Viele von uns schieben das Morgen gern noch ein bisschen auf und über den Horizont hinaus – und im Zuge dessen auch das Thema finanzielle Vorsorge für’s Alter. Das liegt in der Natur der Menschen. Wir befassen uns lieber mit dem Augenblick als mit der Zukunft, und dann schon gar nicht mit Themen, die für uns sowieso irgendwie klebrig und sperrig sind. 

Dennoch ist die finanzielle Altersvorsorge extrem wichtig für uns Frauen! Lasst uns unser Gehirn also gemeinsam ein wenig austricksen: Überlege dir, was du in den nächsten 20, 30, 40, und 50 Jahren noch alles erleben willst. Was du anstellen willst, welche Träume du verwirklichen willst, was passieren soll in deinem Leben. Schreibe davon mindestens 11 Punkte auf eine Liste – mit Stift auf ein frisches Blatt Papier. Mache Pläne! Und setze dir Ziele. Denn wenn du deinen Traum als konkretes Ziel formulierst und daraus einzelne realistische Schritte ableitest, motivierst du dich selbst, dafür finanziell vorzusorgen. 

Kassensturz

Wovon wirst du leben, wenn du nicht mehr für dein Geld arbeiten willst – oder kannst?

Stelle dir diese Frage ganz bewusst und in aller Ruhe. Denke darüber nach. Schreibe deine Assoziationen und Gedanken auf. Verbinde die Worte idealer Weise auch mit Zahlen… und sorge anschließend für Übersichtlichkeit: Krame deine Gesetzliche Renteninformation hervor. Darin findest du deine bisher erreichten Rentenansprüche. Liste auf, wenn du private Vorsorgeverträge abgeschlossen hast oder eine Betriebsrente in Aussicht steht. Und sonst noch? Depotauszug? Immobilienbesitz? Trage alles zusammen, was der Papiertiger hergibt. 

Dann geht es ans Rechnen: Aus welchen dieser Quellen wirst du Rente bezahlt bekommen? Was davon ist sicher, was volatiler – also unwägbarer? Könntest du heute von dem, was da ist (oder einfließen wird), gut leben? Und wie lange? Wenn du 95 Jahre alt werden willst und ab 65 kein Arbeitseinkommen mehr hast, gilt es, Budget für satte 30 Jahre zu planen. 

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass du hier eine finanzielle Lücke finden wirst. Also nichts wie los: Beginne mit deinem Vermögensaufbau. Und zwar jetzt!

Anfangen!

Das allerwichtigste auf diesem Weg ist, dass du ihn gehst. Dass du loslegst. Es ist nicht so wichtig, wie und womit – hauptsachte, du gibst dem Thema Altersvorsorge einen Raum. Und investierst deine Zeit in dich und deine Zukunftsträume. Der ganze Rest wird folgen – versprochen! 

Im Folgenden ein paar Inspirationen, die du einfach umsetzen kannst. Suche dir drei Punkte aus und leg’ einfach los! 

  • Liste deine Ausgaben auf. Alle. Ab morgen. Sortiere sie nach Kategorien und schreibe sie auf. Jeden Tag.
  • Setze dir ein Wochenbudget – z.B. 120€ – und halte dich daran. Gib nicht mehr aus als dieses Budget. 
  • Schreibe eine Übersicht aller deiner Schulden: monatliche Tilgung, Restschuld und Datum der letzten Rate. Überlege in Ruhe, ob und wie du sie vielleicht auch schneller loswerden kannst, zum Beispiel durch neue Einnahmequellen. 
  • Rechne aus, wie viel deines Nettolohns du monatlich sparen und investieren kannst – zusätzlich zur Gesetzlichen Rente. 10 Prozent? 5 Prozent? Oder gar nichts? Alles unter 10 Prozent ist zu wenig. In diesem Fall hilft: Insgesamt mehr einnehmen (also verdienen…) und/ oder weniger ausgeben. 
  • Um dir diese ersten Aufgaben zu erleichtern, haben wir einen Budget Tracker erstellt. Du kannst ihn dir hier kostenlos herunterladen.
  • Stichwort Gehalt: Wann war eigentlich deine letzte Gehaltserhöhung? Bist du damit noch zufrieden? Oder findest du, dass der Mehr-Wert, den du dem Unternehmen lieferst, mehr Gehalt verdient? Hast du das Gefühl, deine Leistung wird anerkannt und wertgeschätzt? 
  • Ordne und deine privaten Dokumente – und sortiere daraufhin all’ deine Finanzunterlagen.
  • Erstelle eine Übersicht über alle deine Versicherungen. Kündige diejenigen, die du nicht mehr brauchst. Kannst du dieselben Leistungen für weniger Geld bekommen? Das ist oft bei alten Versicherungsverträgen der Fall. Wenn du nachverhandelst oder eine Alternative abschließt, kannst du ziemlich einfach mehrere hundert Euro jährlich sparen – und direkt für deine Altersvorsorge nutzen. 

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